Handlungsfeld 4: Seelsorge und Beratung

trennstrich

Gefängnisseelsorge

StacheldrahtInhalte:

  • Erleben von situationsbezogener seelsorgerlicher Gesprächsführung und Verkündigung
  • Aufmerksam werden auf die gesellschaftlichen Zusammenhänge von Straffälligkeit, Strafvollzug und Strafjustiz
  • Kennenlernen der Begegnungen von Staat und Kirche im Bereich des Strafvollzugs und seines Umfeldes
  • Einüben von partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den verschiedensten Fachdiensten
  • Einblick gewinnen in die Probleme der Gefangenen
  • Kennenlernen der Institution Gefängnis und der Menschen, die dort Dienst tun.

Arbeitsformen: In Justizvollzugsanstalten in Bayern

  • Einzelseelsorge, Gruppenarbeit, Gottesdienst
  • Dienstbesprechungen. Gespräche mit Mitarbeitern verschiedener Fachrichtungen (Aufsichtsbeamte, Juristen, Pädagogen, Psychologen, Sozialarbeiter)
  • Konferenzen, Öffentlichkeitsarbeit
  • Ausführung von inhaftierten Menschen.

Praktischer Einsatz: März 2012

Unterbringung: Ein Zimmer im Seminargebäude in Aichach kann bei Bedarf günstig angemietet werden

Theoriebegleitung: Einführungs- und Auswertungstagung nach Absprache mit Pfarrerin Friedlein

Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft und Fähigkeit zur Reflexion über das äußere und innere Erleben im Praxisfeld unter Einbeziehung der eigenen Person

Anmeldefrist: bis 31.12.2011

Träger: Konferenz der evang. Pfarrer und Pfarrerinnen
an den Justizvollzugsanstalten in Bayern

Bewerbung an:
Pfarrerin Hannelore Friedlein
JVA Aichach
Münchener Str. 33
86551 Aichach
Tel. 0 82 51 / 90 72 63 oder 90 73 46
Fax: 0 82 51 / 90 74 00

trennstrich

Gehörlosenseelsorge

Ziele und Inhalte:

  • Kennenlernen kirchlicher Angebote für gehörlose Menschen und deren Familien
  • Kennenlernen des Zusammenwirkens einer kirchlichen Einrichtung (Gehörlosenseelsorge) und der Gemeindeebene (15 Gehörlosengemeinden)
  • Kennenlernen der Lebenswirklichkeit gehörloser Menschen
  • Einführung in die Deutsche Gebärdensprache und Erlernen von Grundgebärden/religiösen Gebärden
  • Auseinandersetzung mit theologischen Grundfragen im Zuge der Beschäftigung mit der Situation von Menschen mit Behinderungen
  • Mitarbeit in fachübergreifenden Teams

Praktikumsangebot:
Zeit: März 2012
Praktiumszeiten sind flexibel und werden dem studentischen Alltag angepasst, sowohl Blockpraktika als auch andere Zeitformen von Praktikas sind möglich

Schwerpunkte:

  • gemeindebezogene Gruppenarbeit und Gottesdienst in der Gehörlosengemeinde Nürnberg -Umland
  • soziale Projekte
  • Gebärdenchor Projekt
  • biblisch-theologische Projkekte
  • Mitarbeit in fach- und berufsübergreifenden Projektteams

Praktisch - theologische Begleitung:
Frau Erika Burkhardt, Gemeindepädagogin - Religionspädagogin
Frau Brigitte Schmidt, gehörlose Katechetin
Kirchenrat Pfr. Joachim Klenk, Landeskirchlicher Beauftragter

Unterbringung:
Wir können leider keine Unterkunft zur Verfügung stellen, sind aber gerne bei der Suche behilflich. Kosten der Unterbringung werden bezuschusst.

Anmeldung: jederzeit möglich

Kontakt:
Kirchenrat Pfr. Joachim Klenk
Egidienplatz 33
90403 Nürnberg
Tel.: 0911-2141303; Fax: 0911-2141322
E-Mail:joachim.klenk@egg-bayern.de

Weitere Informationen über die Angebote der ev. Gehörlosenseelsorge finden Sie unter: externer Linkwww.egg-bayern.de

trennstrich

Supervidiertes Praktikum
Klinikseelsorge in der Psychiatrie (5 Wochen)

Inhalte:

  • Kennenlernen und theologisches Reflektieren des Berufsbildes und der Tätigkeiten eines ev. Pfarrers in der Klinikseelsorge
  • Förderung eigener Kommunikationsfähigkeit
  • Schulung in seelsorglicher Gesprächsführung
  • Reflexion von Selbsterfahrungen
  • Kennenlernen der Gehörlosenseelsorge im Klinikum
  • Eigene erste Erfahrungen zur Verkündigung des Evangeliums im Kontext Krankenhaus.

Arbeitsformen:

  • Selbständige Patientenbesuche und Seelsorgegespräche auf ausgewählten Stationen
  • Hospitation bei Seelsorgegesprächen und Veranstaltungen der Klinikseelsorge
  • Mitarbeit bei Gottesdiensten
  • Möglichkeit zur Hospitation auch bei anderen Berufsgruppen in der Klinik.
  • Anfertigung von 4 Gesprächsprotokollen, 5 Wochenberichten und einem Abschlussbericht.

Praktischer Einsatz: vorzugsweise im Frühjahr auf einer Station nach Vereinbarung

Unterbringung: kann nicht gestellt werden, muss selbst gesucht werden

Theoriebegleitung:
In umfangreichen Einzelsupervisionen in Zwischen- und Schlussauswertung, in wöchentlichen Besprechungen von Gesprächsprotokollen und Wochenberichten.Selbsterfahrung und Supervision u.a. mit der Methode Psychodrama.

Teilnahmevoraussetzung:

  • Ab 6. Semester.
  • Interesse an Seelsorge insbesondere bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung.
  • Selbständigkeit und psychische Belastbarkeit.
  • Theoretische Kenntnisse in der Poimenik und Homiletisches Hauptseminar sind wünschenswert. Sie erweitern die Möglichkeiten Eigenes  auszuprobieren (z.B. eine Andacht auf Station).

Anmeldefrist: empfehlenswert ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme

Bewerbung: Schriftlich an unten stehende Adresse mittels Bewerbungsbogen (bitte anfordern), Einladung zu einem Vorgespräch

Träger:
Ev. Gehörlosen- und Klinikseelsorge im Klinikum am Europakanal, Erlangen
Pfr. Matthias Schulz
Gehörlosen- und Klinikseelsorger, Supervisor und Psychodramaleiter (DGfP/GPP)
Am Europakanal 71
91056 Erlangen
Tel./Fax:  0 91 31 / 753 - 24 19
E-Mail: Pfr.Matthias.Schulz@t-online.de

trennstrich

Militärseelsorge

Inhalte:
1. Die Militärseelsorge gehört zu den pastoralen Arbeitsfeldern, die sich an der Schnittstelle zwischen Kirche und Staat befinden. Sie bewegt sich als „Kirche unter den Soldaten“ im geschlossenen System der Bundeswehr. Zu den Aufgaben der Militärseelsorge gehören:

  • Standort- und Feldgottesdienste
  • Seelsorge- und Beratungsgespräche
  • Soldaten- und Familienrüstzeiten
  • Lebenskundliche Unterrichte und Seminare

Das Praktikum führt in diese Arbeitsfelder ein und ermöglicht darin im begrenzten Umfang das Sammeln eigener Erfahrungen

2. Weitere Inhalte sind:

  • Einblicke in die spezifischen Belastungen des Soldatenberufes
  • Wahrnehmung der Besonderheit kirchlicher Arbeit mit einer Berufsgruppe.
  • Reflexion friedensethischer Fragestellungen

Praktischer Einsatz: März/April 2012 an Standorten der Militärseelsorge

Unterbringung: muss selbst organisiert werden

Theoriebegleitung: Einführungs- und Auswertungstagung nach Absprache

Teilnahmevoraussetzung: Interesse an der Arbeit mit Soldatinnen und Soldaten und friedensethischen Fragestellungen; ökumenische Offenheit

Anmeldefrist: bis 12. Februar 2012

Träger/Bewerbung an:
Evang. Ltd. Militärdekanat München
Militärdekan Alfred Gronbach
Fürst-Wrede-Kaserne
Ingolstädter Straße 240
80939 München
Tel.: 089 / 3168 - 6060, -6061
Fax: 089 / 3168 - 6058
E-Mail: evmildekanatmuenchen@bundeswehr.org

trennstrich

Berufsfeldseelsorge der Polizei

Inhalte:

  • Kennenlernen der Institution der Polizei und der Menschen, die dort Dienst tun: Organisation (Präsidium, Inspektion), geschlossene Einheiten und Einzeldienst (Streifentätigkeit und Kriminaldauerdienst in Wechselschichten)
  • Einblick gewinnen in die spezifischen Belastungen von PolizeibeamtInnen und ihren Familien
  • Schärfung des Bewusstseins für berufsethische und seelsorgerische Fragestellungen
  • Reflexion der Berufsfeldarbeit im Unterschied zur Gemeindearbeit
  • Teilnahme am Berufsethischen Unterricht (BEU) in der Aus- und Fortbildung (schwerpunktbezogene Mitwirkung möglich); sowie an Rüstzeiten und berufsethischen Seminaren 
  • Wahrnehmung polizeilicher Initiativen zur Prävention an gesellschaftlichen Brennpunkten
  • Kennenlernen der „Nahtstelle“ von Staat und Kirche im Bereich der Polizei.                                                     

Arbeitsformen: Seelsorge-/Beratungsgespräche, Dienststellenbesuche, Gremien (z.B. Dienstbesprechungen), BEU, Gottesdienstvorbereitung, Seminare/Einkehrtage für Polizeibeamte (und ihre Familien).

Praktischer Einsatz: März/April 2012 und nach Absprache

Unterbringung: muss selbst organisiert werden

Theoriebegleitung: Nach Absprache mit Kirchenrätin Schneider/ Kirchenrat Herling, im Zusammenwirken mit dem Sachgebiet „Ausbildung“ beim Präsidium der Bereitschaftspolizei

Teilnahmevoraussetzung: Interesse an der Arbeit der Polizei; Bereitschaft zur kritischen Solidarität; ökumenische Offenheit

Anmeldefrist: bis 1.2.2012

Träger/Bewerbung an:
Evangelische Polizeiseelsorge in Nord- und Südbayern

Nordbayern: Kirchenrat Matthias Herling,
Polizeipfarrer
Kornburger Str. 60
90469 Nürnberg
Tel.: 09 11 / 48 10-221
Fax: 09 11 / 48 10-227

Südbayern: Kirchenrätin Hilda Schneider
Polizeipfarrerin
Trautenwolfstr. 4, 80802 München
Tel.: 0 89 / 38 38 66-152
Fax: 0 89 / 38 38 66-153
Handy: 0171-3384104
E-Mail: hilda-maria.schneider@polizei.bayern.de

trennstrich

Supervidiertes Praktikum im Dekanat Bad Neustadt und Bad Kissingen – Seelsorge

Praxisfeld Reha- und Fachkliniken

Wir bieten:

  • Supervisorisch begleitete Einführung in Tätigkeitsbereiche des pastoralen Dienstes
  • Begegnung mit und einübende Praxis der Seelsorge im Krankenhaus ODER in Gemeinde und Krankenhaus
  • Förderung Ihrer Kommunikationsfähigkeit, unter besonderer Berücksichtigung Ihrer professionellen und pastoralen Kompetenz
  • Erfahrene Praktiker als professionelle Partner und/oder Partnerinnen in der Gemeinde. Großer Stab an Mitarbeitenden in der ökumenischen Klinikseelsorge 
  • Gelegenheit, anderen Menschen qualifiziert zu helfen.
  • In der Gemeinschaft sympathischer Menschen lernen und arbeiten
  • Studierende auf der Anwärterliste der ELKB erhalten erhöhten Auslagenersatz.

Praktischer Einsatz:

ENTWEDER
vollzeitlich im Krankenhaus:

  • in Akut- und Rehakliniken in Bad Neustadt. Die Häuser des Rhön-Klinikums Bad Neustadt befinden sich am Stammsitz eines der größten privaten Klinikbetreibers Deutschlands. Die Seelsorge arbeitet ökumenisch. 8 Hauptamtliche, eine Pfarrerin im Ehrenamt sowie ca. 50 Ehrenamtliche arbeiten derzeit in der Seelsorge zusammen.  Wir bieten selbstverantwortete Tätigkeit auf ein oder zwei Stationen unter Begleitung:  Bei Interesse sind Erfahrungen in Rufbereitschaft, Klinikgottesdienst und auf anderen Feldern der Klinikseelsorge im Bereich der Fach-,  Reha- und Kurseelsorge möglich.
  • im Akutkrankenhaus und den zahlreichen Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung und verschiedener privater Träger in Bad Kissingen. Dabei werden die spezifischen Herausforderungen der Seelsorge in der Rehabilitation gegenüber der Akutklinik besonders deutlich. Beide Arbeitsbereiche können durch selbstverantwortete Tätigkeit in verschiedenen Häusern, evtl. auch durch einen selbst gestalteten Gottesdienst oder eine Meditation erfahren werden. Zwei katholische Seelsorgerinnen arbeiten eng mit der evang. Klinikseelsorge zusammen. 18 Ehrenamtliche sind im Klinikbereich und in der Gemeinde tätig und werden von der Klinikseelsorge ausgebildet und begleitet. Einblicke in das weit gefächerte Angebot der Kurseelsorge sind mit beinhaltet.
    Bei dieser Variante ist dieses Praktikum als Handlungsfeldpraktikum anerkannt.

ODER
teilzeitlich in einer Gemeinde im Evang.-Luth. Dekanat Bad Neustadt bzw. in Bad Kissingen und teilzeitlich im Krankenhaus:

  • Das Evang.-Luth. Dekanat Bad Neustadt umfasst neben einer Reihe kleinstädtisch geprägter Gemeinden ausgedehnte ländliche Gebiete, meist Diaspora, in einigen Fällen auch evangelische Enclaven.  Neben den Erfahrungen im Krankenhaus (acht Stunden pro Woche) bieten wir Erleben von Gemeinde und Gemeindepfarramt in Stadt oder Land. Gottesdienst, RU etc. nach Absprache. 
  • Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bad Kissingen ist eine der größten Kirchengemeinden Bayerns mit vier Gemeindepfarrstellen und einem Diakon, sowie 1,5 Pfarrstellen für Klinikseelsorge. Bei einem Gemeindepraktikum sind Einblicke in die Arbeitsbereiche Kur (1,5 Mio Übernachtungen pro Jahr), Rehabilitation und Altenheimseelsorge möglich, der Schwerpunkt kann dabei auf der Stadt liegen oder im ländlicheren Gemeindesprengel mit Diasporasituation in Bad Bocklet.
    Nur bei dieser Variante ist dieses Praktikum als Gemeindepraktikum anerkannt.

Praktikumszeitraum: 23.02. - 28.03.2012 (5 Wochen + integriertes Intensivwochenende)

Wohnen:  Unterkunftsmöglichkeiten in Bad Neustadt in günstigen Pensionen, Privatquartieren bzw. kostenlos im Gästehaus des Rhön-Klinikums. In Bad Kissingen steht ein kostenloses Gästeapartment der Kirchengemeinde zur Verfügung, ferner ist die Anmietung von Pensionszimmern möglich. Bei Wahl des Praxisfeldes Gemeinde und Krankenhaus erfolgt die Unterbringung in der Regel in der Praktikumsgemeinde.

Theoriebegleitung:  Die Theoriebegleitung ist in das Praktikum integriert:
Pro Woche in der Regel vier Vor- bzw. Nachmittage mit Methoden der klinischen, d.h. fallorientierten, Seelsorge­ausbildung (KSA).  Dazu gehören u. a. Protokoll- und Fallbesprechungen, Fachgespräche, Selbsterfahrung, Körperarbeit, Theorieseminare sowie wöchentliche Einzelsupervisionen. Je nach Gelegenheit auch Einbindung in geeignete hausinterne Fortbildungen.

Geprüft werden im Moment Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der Augustana Hochschule Neuendettelsau bzw. Prof. Dr. Michael Klessmann.

Träger:  Das supervidierte Praktikum ist ein Angebot des Arbeitskreises KSA der KSA-Supervisorinnen und KSA-Supervisoren in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern in Zusammenarbeit mit den Dekanaten Bad Neustadt  und Schweinfurt.

Ansprechpartner ist Pfr. Harald Richter, KSA- Kursleiter und Supervisor (DGfP) von der Evang. Seelsorge am Rhön - Klinikum und im Heilbad Bad Neustadt.

Anmeldung:  Bewerbungsfrist ist der 31. 12. 2011

Informations- und Bewerbungsmaterial erhalten Sie bei
Pfarrer Harald Richter, Stadtblick 6, 97616 Salz
Tel 09771 – 8807 oder richter@nes-evangelisch.de

Supervisorische Leitung:
Pfr. Harald Richter, KSA-Kursleiter, Supervisor (DGfP)
Pfrin. Claudia Weingärtler, Supervisorin i. A. (DGfP)
Weitere Informationen über das Dekanat Bad Neustadt, die Seelsorge am Rhön - Klinikum und zum  Praktikumsort Bad Kissingen im Internet unter:

www.klinikseelsorge-bad-neustadt.de  / www.badneustadt-evangelisch.de / www.erloeserkirche.info

trennstrich

Seelsorge in Theorie und Praxis: Krankenhausseelsorge-Praktikum

Inhalte:

  • Praxis der Krankenhausseelsorge durch eigene Besuchsarbeit auf Stationen des Klinikums der LMU in München/Großhadern
  • Reflexion der Arbeit und der Person, u.a. durch Gesprächsprotokollbesprechungen und Kommunikationstraining in der Gruppe
  • Seelsorgetheorie durch Erarbeitung grundlegender und aktueller Seelsorge­konzeptionen
  • Einzelsupervision
  • Anfertigung von Gesprächsprotokollen
  • Erarbeitung eines eigenen Theorie-Praxis-Papers zu einem Thema aus der Praxis
  • Gestaltung einer Andacht im Klinikum Großhadern

Das Profil des Praktikums liegt in der Verknüpfung von reflektierter Praxiserfahrung mit Theoriekonzeptionen der Seelsorge, die jeweils für sich erarbeitet und ständig aufeinander bezogen werden. Die eigene Beobachtung der Praxis und der eigenen Person sowie die Anregungen aus der Gruppe  sind dabei Grundelemente der Arbeit. Sie finden in einem Gesprächsprotokoll und seiner Besprechung in der Gruppe sowie in einem Theorie-Praxis-Paper zu einem selbst gewählten Thema ihren Ausdruck, das während der semesterbegleitenden Praxisphase erstellt und zum Abschluss gemeinsam ausgewertet wird.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an den Einführungstagen wird miteinander der Kontrakt für die Besuchsarbeit während des Semesters geschlossen. Der wöchentliche Arbeitsnachmittag im Semester beginnt mit der Besuchsarbeit auf Station, die anschließend in der Gruppe besprochen und auf die Seelsorgetheorie bezogen wird; den Abschluss bildet die Abend-Andacht im Klinikum Großhadern, die gemeinsam besucht und mitgestaltet wird.

Da es sich um ein semesterbegleitendes Praktikum handelt, ist eine Schwerpunktsetzung darauf  bei der Semesterplanung zu empfehlen.

Arbeitsformen: Seelsorgebesuche auf den Stationen des Klinikums, Fallbesprechung, Kommunikationstraining, Einzelsupervision, Seelsorgetheorie in Einzelarbeit und Diskussion

Zeitrahmen:
Einführungstage: 20. 4. 2012, 14.30-18 Uhr und 21. 4. 2012, 9-18 Uhr
Wöchentlicher Nachmittag im Semester (26.4.-19.7.): Donnerstag, 14.30 - 19.00 Uhr
Auswertungstage: 24./25. 7. 2012, jeweils 9-18 Uhr

Ort: Klinikum der LMU München-Großhadern /Seelsorgezentrum

Unterbringung: muss selbst organisiert werden

Teilnahmevoraussetzung:

  • 5-9 Theologiestudierende nach der Zwischenprüfung
  • Interesse an Seelsorge und an Menschen und an sich selbst
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Reflexion des Praxisfeldes und der eigenen Person sowie zur Erarbeitung der theoretischen Seelsorge-Konzepte
  • Erfolgreiche Teilnahme am Einführungsblock

Träger:
Ev.Klinikseelsorge und Klinische Seelsorgeausbildung am Klinikum der LMU/Großhadern, Dr. Bernhard Barnikol-Oettler, Marchioninistraße 15, 81377 München
Bernhard.Barnikol-Oettler@med.uni-muenchen.de

gemeinsam mit
Ev.-Theol. Fakultät der LMU, Praktische Theologie I, Dr. Mareike Lachmann, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
mareike.lachmann@evtheol.uni-muenchen.de

und: Professur für Spiritual Care an der Medizinischen Fakultät der LMU, Prof. Dr. Traugott Roser, Maschioninistraße 15, 81377 München
traugott.roser@med.uni-muenchen.de

Bewerbungsfrist: Einreichen der Unterlagen bis 16.04.2012

Bewerbung an: Dr. Mareike Lachmann, s.o.


nach obennach oben