Änderungen der Examensordnung

Mittwoch, den 13. Juli 2016

Wie Sie bestimmt mitbekommen haben, hat sich einiges an der Prüfungsordnung des ersten Examens geändert, eine Zusammenfassung der Änderungen hat uns Herr Saumweber geschrieben:

Sehr geehrte Studierende,

die Prüfungsordnung für die Theologische Aufnahmeprüfung wurde mit erstmaliger Anwendung zum Prüfungstermin 2017 / I geändert. Hier finden Sie die Neuregelungen, mit denen wir die Prüfung praxisnäher konzipieren und deutliche Erleichterungen ermöglichen wollen.

  1. Der Lebenslauf, der mit der Anmeldung eingereicht werden muss, kann nun auch maschinengeschrieben sein. Bisher war ein handschriftlicher Lebenslauf vorgegeben.
  1. Die Übersetzungshilfe entfällt. An ihre Stelle tritt die Möglichkeit, auf das Angabenblatt Bearbeitungshinweise zu schwierigen Verbformen oder grammatikalischen Konstruktionen aufzunehmen. Sicherlich werden diese Hinweise nicht so umfänglich sein wie die bisherige Übersetzungshilfe, es können selbstverständlich auch gar keine Angaben vorkommen. Wir werden die Prüfenden gleich bei der Themenanfrage um solche Hinweise bitten.
  1. Es werden die Zwischennoten 4,3 und 4,7 eingeführt. Das wird Vor- und Nachteile haben. Bisher mussten die Prüfenden entscheiden, ob eine Leistung trotz Mängeln noch ausreichend ist oder eben mit der Note 5 (ungenügend) bewertet werden muss. Da es bisher keine Zwischennoten gab, sind manche eigentlich nicht mehr ausreichende Leistungen noch mit 4 bewertet worden, andere wurden gleich mit 5 eingestuft. Die neuen Zwischennoten können einerseits verhindern, dass eine Leistung gleich mit 5 bewertet wird. Andererseits wird manche bisherige 4 schlechter ausfallen. Dafür werden die Notenausgleichsmöglichkeiten nun viel besser:
Klausur (zweifach) Mündliche Prüfung (einfach) Fachnote

4,3

3,3

3,9

4,7

2,7

4,0

5

2,0

4,0

3,7

4,3

3,9

3,7

4,7

4,0

3,3

5

3,8

  1. Der Notenausgleich ist nun in allen Fächern möglich, in denen eine Klausur und eine mündliche Prüfung absolviert wurden. Bisher galt die Ausgleichsmöglichkeit nur für die Note 5 in einem einzigen Fach.
  1. Für den Zweitversuch gilt nun ebenfalls die Nachprüfungsregelung.
  1. Ein freier Rücktritt während der Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Hausarbeit ist nicht mehr möglich. Selbstverständlich bleibt die Rücktrittsmöglichkeit bei Krankheit oder anderen schwerwiegenden Gründen erhalten. Vor oder nach der Hausarbeit besteht auch die freie Rücktrittsmöglichkeit weiter.
  1. Grundsätzlich besteht zukünftig eine Frist für die Einsichtnahme in die Prüfungsunterlagen von einem Jahr. Das Prüfungsamt wird jedoch wie bisher zwei Einsichtnahmetermine festlegen, die zeitnah zur Aushändigung des Zeugnisses liegen. Die verlängerte Einsichtnahmefrist wird also nur bei begründeter Verhinderung Anwendung finden.
  1. Ab dem Jahrgang 2018/I werden mit den mündlichen Noten auch die Klausurnoten, das Gesamtergebnis und somit auch die Information, ob alle Fachprüfungen bestanden wurden, bekanntgegeben werden.

 

KR Christoph Saumweber

Theologisches Prüfungsamt


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